Wozu dienen die Genehmigungs- und Begutachtungsverfahren?

Ziel ist, die Vorschriften des Arbeitsgesetzes und des Unfallversicherungsgesetzes betreffend Gesundheitsvorsorge und Unfallverhütung bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen.

Welche Projekte sind der KIGA zur Beurteilung vorzulegen?

Im Plangenehmigungs- bzw. Planbegutachtungsverfahren überprüft die kantonale Industrie- und Gewerbeaufsicht (KIGA) sämtliche Projekte von Industrie-, Gewerbe-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben bezüglich Gesundheitsvorsorge und Arbeitssicherheit. Das betrifft Neu- und Umbauten, Erweiterungen, Umnutzungen, Sanierungen von Gebäuden oder Anlagen bzw. deren Ersatz.

Sind nur baubewilligungspflichtige Projekte der KIGA vorzulegen?

Nein. Es kann auch Bauprojekte geben, bei denen kein Baubewilligungsverfahren durchzuführen ist, eine Bewilligung oder Stellungnahme einer kantonalen Behörde aber dennoch eingeholt werden muss.

Zum Beispiel bei innerbetrieblichen Umgestaltungen oder Neueinrichtungen:
Gestützt auf das Arbeitsgesetz und das Unfallversicherungsgesetz ist durch die KIGA eine Plangenehmigung oder Planbegutachtung zu erstellen.

Welche Dienstleistung der KIGA kann Ihnen im Zusammenhang mit Projekten besonders nützlich sein?

Bei komplexeren Bauvorhaben ist es sinnvoll, frühzeitig mit der kantonalen Industrie- und Gewerbeaufsicht (KIGA) Kontakt aufzunehmen, um das Projekt, allenfalls verbunden mit einem Augenschein vor Ort, noch vor der Baueingabe im Detail zu besprechen.

Kontakt

 

SECO - Staatssekretariat für Wirtschaft Arbeitsmarktservice – Stellenmeldepflicht arbeit.swiss Gemeindezuordnung RAV